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Liether Moor: Renaturierung geht mit großem Schritt voran

Martin Röseke, Vorsitzender des Betreuungsvereins Liether Moor, stellt Markierungen für die Baggerarbeiten auf. Es entstand ein kleiner Ringwall, der das Wasser in dem Gebiet noch besser hält.

KLEIN NORDENDE / jz

Das Liether Moor ist für viele Bürger aus Klein Nordende, Elmshorn und Umgebung ein Nah­erholungsgebiet direkt vor der Haustür. Der Betreuungs­verein Liether Moor kümmert sich um die Erhaltung und Pflege dieser Moorlandschaft. Und auch die Renaturierung und Erweiterung des Moores werden groß geschrieben.

So wurde nun das sogenann­te „Moorauge“ (Wasseran­sammlung im Zentrum) ge­spiegelt und damit nahezu verdoppelt. Es handelt sich dabei um einen Zentralsee, von dem kleine Wasserarme in die Umgebung abgehen. Die Bauarbeiten wurden von einer Fachfirma durchgeführt, die aufgrund ihrer Erfahrun­gen im Moor die richtigen Fahrzeuge bereitstellen konn­te, etwa große Dumper, die dank ihres Raupenantriebs nicht im moorigen Boden versinken.

Begleitet wurden die Arbeiten von dem Elmshorner Biologen Armin Püttger-Conrad. Er hob die Bedeutung selbst kleinerer Moore für das Klima hervor, da diese enorme Mengen an Kohlenstoffdioxid speichern. Martin Röseke, Vorsitzender des Betreuungsvereins Liether Moor, zeigte sich erfreut über die gute Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehör­de des Kreises, die durch ihre finanzielle Unterstützung die­ses Vorhaben erst ermöglichte.

Holsteiner Allgemeine Zeitung, 11.12.2021

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