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Verdienstkreuze für Klein Nordender und Elmshornerin

Die stellvertretende Ministerpräsidentin Monika Heinold (linkes Foto) verlieh Lars-Michael Lanbin und Alice Sabine Fuhlbrügge (rechtes Foto) jeweils das Verdienstkreuz am Bande des Verdienst­ordens der Bundesre­publik Deutschland.
Foto: Frank Peter

 

Elmshorn/Klein Nordende/ Kiel / jz

Zwei Persönlichkei­ten aus dem Kreis Pinneberg haben das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Schleswig Holsteins, Monika Heinold, überreichte in Kiel die Aus­zeichnung an Alice Sabine Fuhlbrügge aus Klein Nordende und Lars-Michael Lanbin aus Elmshorn. Alice Sabine Fuhl­brügge leitete über viele Jahre als Sonderschuldirektorin die Elmshorner Raboisenschule und setzt sich seit fast zwei Jahrzehnten auf vielfältige Weise für ein neu erwachendes jüdisches Leben in der Stadt Elmshorn ein. Ihr ist es zu verdanken, dass dort heute wieder - wie einst vor dem Holocaust - eine lebendige Gemeinde existiert. Mit ihrem Engagement gibt sie dem jüdischen Leben eine Stimme sowie ein Gesicht und trägt maßgeblich dazu bei, dass der jüdische Glaube bekannter wird und die Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.

Lars-Michael Lanbin ist Ge­sellschafter und Geschäfts­führer einer Steuerberatungs­gesellschaft und setzt sich seit zweieinhalb Jahrzehnten ehrenamtlich für den Berufs­stand der Steuerberaterinnen und Steuerberater ein. Er hat entscheidende Weichenstellun­gen initiiert, die nicht nur den Berufsstand und den Mittel­stand existenziell unterstützen, sondern auch einem besseren Miteinander von Politik, Ver­waltung und dem Berufsstand dienen. Lars-Michael Lanbin ist ein von allen Seiten anerkannter Netzwerker und zeigt auch bei der Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium wäh­rend der Corona-Pandemie ein besonderes Engagement

Der Verdienstorden wird an Bürger für politische, wirt­schaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutsch­land, wie zum Beispiel im so­zialen und karitativen Bereich. Er ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung in Deutschland und damit die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Ver­dienste um das Gemeinwohl ausspricht.

 

Hollsteiner Allgemeine Zeitung, 08.12.2021

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